Management

 

Problematik - Problemlösung - Arbeitsschutzkoordination

Problematik:

 

 

Grundstückseigentümer oder Investoren sind oft unvorbereitet mit Boden- und Grundwasserverunreinigungen und den von den Behörden geforderten Sanierungen konfrontiert. Dabei entsteht naturgemäß ein Konflikt zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen.

 

 

Problemlösung:

 

 

Die wichtigste Aufgabe des Projektmanagers muss sein, eine optimale Lösung für die beteiligten Interessenvertreter zu finden.

 

Durch genaue Prüfung bereits vorhandener Untersuchungen und Planungen werden mögliche Defizite und übersteigerte Forderungen erkannt. Dadurch kann eine differenzierte und ökonomisch orientierte Sanierungsplanung erfolgen, die die behördlichen Forderungen mit einbezieht aber nicht blind übernimmt.

 

Daneben werden die Verdingungsunterlagen exakt ausgearbeitet, um Nachforderungen von den ausführenden Firmen zu vermeiden.

 

Während der Projektdurchführung sorgt der Projektmanager als Sachwalter des Auftraggebers für eine termingerechte und qualitätsorientierte Ausführung. Es gehört zu seinem Aufgabenfeld die beteiligten Firmen zu koordinieren und zu überwachen, die behördlichen Genehmigungen einzuholen sowie darauf zu achten, dass die relevanten Vorschriften eingehalten werden.

 

Die große Erfahrung des Projektmanagers im Altlastenresort ermöglicht dem Auftraggeber komplexe, unternehmensfremde Sachverhalte, die relativ kurzfristig einen großen finanziellen Aufwand bedeuten können, ökonomisch in den Griff zu bekommen. Durch regelmäßigen Informationsaustausch sowie durch eine transparente Kostenstruktur ist der Grundstückseigentümer über jeden Schritt informiert und wird so in laufende die Projektbearbeitung einbezogen.

 

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Arbeitsschutzkoordi-
nation:

 

 

Bei Sanierungsvorhaben sowie bei vielen Bauprojekten (Tiefbau, Rückbau) wird mit kontaminiertem Material umgegangen. Um das Personal und die Umgebung vor Schadstoffeinflüssen und -auswirkungen zu schützen, ist die Erstellung eines Arbeitsschutz- und Sicherheitsplans nach BGR 128 / TRGS 524 zwingend erforderlich. Auch müssen das Amt für Arbeitssicherheit sowie die Berufsgenossenschaft informiert werden.

 

Die Ausarbeitung des Arbeitsschutz- und Sicherheitsplans erfolgt am sinnvollsten während der Bauplanung, damit die Leistungen in die Verdingungsunterlagen mit aufgenommen werden können.

 

Vor Baubeginn wird auf Grundlage des Arbeits- und Sicherheitsplans eine arbeitsplatzbezogene Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung § 6 erstellt.

 

Sind mehrere Firmen am Bauvorhaben beteiligt, ist der Einsatz eines Arbeitsschutzkoordinators nach BGR 128 / TRGS 524 erforderlich, der die Maßnahmen vor Ort überwacht und gegebenenfalls an Veränderungen anpasst.

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